Hier kommentiere ich Nachrichten, Berichte und Meinungen der Goslarschen Zeitung zu insbesondere lokalen politischen Ereignissen. Die GZ hat das Meinungsmonopol in dieser Stadt. Daher können ihre Leser eine faire, unvoreingenommene und überparteiliche Berichterstattung erwarten. Diesen Anspruch möchte ich immer wieder ins Bewusstsein der Redakteure rufen, deren Beiträge ich kritisch begleite. Dies ist quasi die Seite für MEINE Leserbriefe, die ich so in der GZ niemals platzieren könnte !
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Freitag, 28. Juli 2017
Freitag, 3. März 2017
Alle Jahre wieder: Armutsdebatte
Auch in der GZ. Andere:
Wohlfahrtsorganisationen, die gut von „Armut“ leben. sind "Marktschreier der Armut", titelt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung"
und: "Der
Sozialstaat funktioniert viel besser, als die sozialen Marktschreier
glauben machen wollen." Aus Sicht der "FAZ" werde der nur
geringfügige Anstieg der Armutsrisikoquote zu einer "skandalösen
Zunahme" hochgejazzt. Ursache für die leichte Verschlechterung sei die
Flüchtlingskrise, "für die übrige Bevölkerung hat sich die
Gefahr, in Armut zu rutschen, nicht erhöht", fasst die Zeitung
zusammen....
Sonntag, 6. November 2016
Integration überfordert Lehrer und Schüler
Schreibt die GZ am 05.11.2016. Wirklich? Das überrascht mich jetzt aber! Und weiter: „...schulpflichtige Kinder(etwa 90) kommen nicht zum Unterricht, was der Tatsache geschuldet sei, dass sie von der Schulpflicht überhaupt nichts wissen. Würden sie allerdings kommen, würden Lehrer und Räumlichkeiten fehlen. Das seien alles Probleme, die vorher nicht absehbar waren, so der Landkreis Goslar“.
Das war nicht absehbar? Wenn das die Kanzlerin wüsste. Nach der schafft ihr das! Also enttäuscht sie nicht und strengt euch an.
Donnerstag, 3. November 2016
Kinderehen sind Kindesmissbrauch
Am 03.11.2016 übernahm die GZ einen dpa-Artikel mit dem Tenor
Integrationsbeauftragte lehnt pauschales Verbot von Kinderehen ab
Sollten Kinderehen in
Deutschland generell verboten werden? Aydan Özoguz, die
Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, ist dagegen. Sie warnt vor
den unbeabsichtigten Folgen für die Frauen. Özoguz stellt sich damit hinter Justizminister Heiko Maas (SPD).
Dabei gibt es zu der durchgeknallten Meinung Linksextremer in der SPD ausgewogene Alternativen. So berichtete die Hannoversche Allgemeine dazu:
Kinderehen sind Kindesmissbrauch
Die Politik
streitet über den Umgang mit verheirateten Minderjährigen – das Thema ist komplizierter,
als es scheint
VON SASKIA KIRF VON ANDREAS NIESMANN (HAZ)
VON SASKIA KIRF VON ANDREAS NIESMANN (HAZ)
Berlin. Für
Christina Schwarzer ist die Sache klar: „Kinder gehören in die Schule, nicht
ins Ehebett“, diesen Satz hat die CDU-Bundestagsabgeordnete auf ein Plakat
setzen lassen. Weiße Buchstaben, roter Hintergrund. Und wer würde dem
widersprechen? Die Konsequenz aus Sicht der Parlamentarierin: Im Ausland
geschlossene Kinderehen müssten annulliert, Ausnahmen abgeschafft werden. So
weit, so einfach. Aber ist es das wirklich?
Mit der
Flüchtlingskrise ist ein Problem nach Deutschland gekommen, das hierzulande
lange keines war: Kinderehen. Etwa 1500 der eingereisten Flüchtlinge gaben an,
verheiratet zu sein, obwohl sie minderjährig sind. Rund 360 von ihnen waren
jünger als 14 Jahre. Seither treibt die Politik die Frage um, wie man damit
umgehen soll.
Sonntag, 2. Oktober 2016
Rietschel - Über Dresden zur Lügenpresse
Andreas Rietschel hat in seiner Kolumne vom 01.10.2016 in der GZ seinen Blick auf Dresden gerichtet, wo in diesem Jahr die Einheitsfeiern stattfinden, nicht etwa, um die Deutsche Einheit zu würdigen, sondern weil dort „das böse Wort von der ´Lügenpresse´ wiedergeboren“ wurde.
Das Wort „Lügenpresse“ wird von den Medien wie eine Monstranz vor sich hergetragen und dient ihnen als Totschlagargument, um von eigenen Versäumnissen abzulenken. „Lügenpresse“ ist ein plakativer Begriff, der über die wörtliche Bedeutung weit hinausgeht. Und er hat die Medien offensichtlich ins Mark getroffen. Ohne die Hohlköpfe von „Pegida“ wäre es den Medien nie in den Sinn gekommen, eine Tagung des Deutschen Verlegerverbandes zu diesem Thema einzuberufen und Herr Rietschel wäre niemals auf die Idee gekommen zu fordern, dass sich die Medien der Kritik von Alexander Gauland stellen und über ihre Arbeit nachdenken sollten. Denn Gauland hätte Nachdenkliches gesagt, nämlich „dass die Medien heute zu belehrend sind, statt zu informieren und dass die Mehrheit der Medien der Merkel´schen Willkommenskultur kritiklos gefolgt sei, als Hundertausende an Flüchtlingen vielfach unkontrolliert ins ungeordnete Land kamen“.
Auch hätte der ZEIT-Chefredakteur di Lorenzo nicht öffentlich gesagt, dass „eine von der Bundesregierung abweichende Meinung, manchmal schon kritische Fragen, unter den Generalverdacht gestellt würden, man habe etwas gegen Flüchtlinge oder betreibe das Geschäft der Populisten“.
Nein, Journalisten lügen sicherlich nicht im wörtlichen Sinne. Ihre Artikel sind häufig von ihren Anschauungen geprägt und sie vergessen hin und wieder, nur das zu verbreiten, was sie wissen und nicht das, was sie denken (Seymour M. Hersh). Sie haben eine „Schere im Kopf“ wie es schön heißt, die ohne Anweisung „von oben“ funktioniert. Der Vorwurf bezieht sich auch nicht auf das Lügen im wörtlichen Sinne. Es geht vielmehr um das Gewichten, Weglassen, das Ignorieren oder sogar das Manipulieren von Fakten, um einer Nachricht keine Bedeutung oder eine bestimmte Richtung zu geben. Beispiel gefällig?
Ein Bericht über einen Auftritt des deutschen Außenministers vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen wurde von der Social-Media-Abteilung des Außenministeriums so zusammengeschnitten und im öffentlich rechtlichen Fernsehen gesendet, dass er mit tosendem Beifall endete. Dazu BILD: Die letzten vier Worte sind kaum noch zu hören. Tosender Beifall übertönt die Worte des Außenministers. Der Applaus geht weiter bis das Video endet... BILD hörte in die Originalrede Steinmeiers hinein. Und siehe da: Kein Applaus, keine Unterbrechung... Erst mehr als 14 Minuten später gab es den einzigen Applaus für Steinmeier an diesem Tag. Der traditionelle Applaus nach der Beendigung einer Rede vor der Vollversammlung.
Dazu gehören aber auch und insbesondere emotionsgeladene Kulleraugenkinder-Bilder, die mit tränengeschwängerter Stimme in der Flüchtlingskampagne oder aus Bürgerkriegsgebieten kommentiert werden, um der humanitären Haltung von Kanzlerin und Gutmenschen mehr Unterstützung zu verschaffen.
Ein Bericht über einen Auftritt des deutschen Außenministers vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen wurde von der Social-Media-Abteilung des Außenministeriums so zusammengeschnitten und im öffentlich rechtlichen Fernsehen gesendet, dass er mit tosendem Beifall endete. Dazu BILD: Die letzten vier Worte sind kaum noch zu hören. Tosender Beifall übertönt die Worte des Außenministers. Der Applaus geht weiter bis das Video endet... BILD hörte in die Originalrede Steinmeiers hinein. Und siehe da: Kein Applaus, keine Unterbrechung... Erst mehr als 14 Minuten später gab es den einzigen Applaus für Steinmeier an diesem Tag. Der traditionelle Applaus nach der Beendigung einer Rede vor der Vollversammlung.
Dazu gehören aber auch und insbesondere emotionsgeladene Kulleraugenkinder-Bilder, die mit tränengeschwängerter Stimme in der Flüchtlingskampagne oder aus Bürgerkriegsgebieten kommentiert werden, um der humanitären Haltung von Kanzlerin und Gutmenschen mehr Unterstützung zu verschaffen.
Auch sind z.B. Medien dazu übergegangen, bei Themen, bei denen die Leser erwartbar eine andere Meinung als die Journalisten vertreten, die Kommentarfunktionen abzuschalten und so die Leser der Möglichkeit zu berauben, sich zu äußern. Und dort oder dann, wenn sie doch geöffnet sind, lohnt sich häufig das Lesen insbesondere der Leserkommentare in den sogenannten Leitmedien, in denen eine große Anzahl der Leser der herrschenden Meinung widersprechen. Und die Leser z.B von FAZ, Süddeutsche, WELT, Focus kann man doch nicht als „Nazis“ abqualifizieren, die lauthals „Lügenpresse“ skandieren würden.
Insbesondere in den kritischen Leserkommentaren finden sich häufig wichtige Informationen und Links zu anderen Informationen, die sonst der „Mainstream-Zensur“ der Medien unterliegen und eine „Gegenöffentlichkeit“ zur herrschenden politisch korrekten veröffentlichten Meinung bilden.
Michael Konken, der ehemalige Vorsitzende des Deutsche Journalistenverbandes (DJV) sagte: „Das Wort Lügenpresse macht die Runde. Ein Grund dafür: Nachrichten werden zu häufig mit unseren Meinungen garniert. Der Medienkonsument wird beeinflusst und merkt es.“
Ja er hat Recht. Und für den Medienkonsumenten ist es heute ein Leichtes, mit Hilfe des Internets, und damit meine ich nicht die sozialen Netzwerke, Nachrichten zu hinterfragen. Und das ist das eigentliche Problem der Medien. Sie verfügen nicht mehr über das Meinungsmonopol. Sie sind von den Konsumenten plötzlich kontrollierbar.ilHilfe des InternetsH
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