Goslarsche Zeitung im Blick
Hier kommentiere ich Nachrichten, Berichte und Meinungen der Goslarschen Zeitung zu insbesondere lokalen politischen Ereignissen. Die GZ hat das Meinungsmonopol in dieser Stadt. Daher können ihre Leser eine faire, unvoreingenommene und überparteiliche Berichterstattung erwarten. Diesen Anspruch möchte ich immer wieder ins Bewusstsein der Redakteure rufen, deren Beiträge ich kritisch begleite. Dies ist quasi die Seite für MEINE Leserbriefe, die ich so in der GZ niemals platzieren könnte !
Hinweis
Donnerstag, 21. Mai 2026
Fake News in der GZ? Waren 800 Goslarer vor 85 Jahren bei der Eroberung Kretas wirklich dabei?
Sonntag, 8. März 2026
Goslars größter Schandfleck
Und dieser Zustand existiert nich erst seit gestern, sondern schon seit vielen Jahren, ohne dass etwas zum Besseren geschieht. Wem gehören die Grundstücke? Sind sie Privateigentum? Wenn ja, welche Einwirkungsmöglichkeiten auf die Eigentümer gibt es? Wenn nein, könne Pachtverträge aufgelöst werden?
Die Grundstücke gehören eingeebnet und sind als Grünanlagen in die Wallanlagen einzugliedern, damit die mit vielen Steuergeldern sanierten Befestigungsanlagen der Stadt für alle sicht- und erlebbar werden.
Dienstag, 11. November 2025
Vor 36 Jahren: Bei Stapelburg / Eckertal geht die Grenze auf
![]() |
Samstag, 8. November 2025
Geld-Gräber? Überflüssige Fahrradboxen in Goslar
Da trifft es sich gut, dass auch die GZ das Thema am 08.11.2025 mit dem Titel "Die Fahrradboxen bleiben oft leer - Die Debatte war groß, die Nachfrage ist gering - Stadt will Interesse wecken" für Goslar thematisiert hat.
Demnach stehen am Bahnhof und in der Sommerwohlenstraße in Goslar je 12 und am Bahnhof in in Oker 8 Einzelboxen sowie am Bahnhof in Goslar 20 Plätze in einer "Sammelgarage" zur Verfügung.
Trotzdem eine verheerende Kosten/Nutzen Analyse. Wird eine Box pro Tag von nur einem Fahrrad genutzt, statt einer möglichen Mehrfachnutzung, ergibt das in etwa folgendes Bild:
Die Boxen am Bahnhof Goslar sollen seit 18.09.2023 in Betrieb sein. An den rund 770 Tagen bis zum 11.09.2025 hätten dort jeden Tag 32 Fahrräder ganztägig (insgesamt also rund 24.640) untergestellt werden können. Tatsächlich sollen es in der ganzen Zeit 149 (112 Tages-, 12 Monatsnutzungen, 25 Sammelgarage) gewesen sein. Und das nennt die Stadt "ganz gut genutzt".
Und an der Sommerwohlenstraße?
Obwohl die 12 Boxen dort seit August 2024 stehen, waren sie offensichtlich erst seit April 2025 nutzbar. Diese dürften mitten in der Stadt eher für "Kurzparker" interessant sein. In diesen 164 Tagen bis zum 11.September hätten dort, "konservativ" gerechnet, täglich mindestens 2x12 Fahrräder, (insgesamt also rund 3.940) untergestellt werden können. Tatsächlich sollen es 92 (88 Tages- und 4 Monatsmieter) gewesen sein. Ähnliches dürfte für Oker gelten.
Freitag, 24. Oktober 2025
Essay zum „Stadtbild“ Merz und das „Stadtbild“: „Ich fühle mich nicht angesprochen“ (GZ)
"Dabei ist die Empörung über Merz am Ende so hanebüchen wie vorhersehbar. Nicht nur in Gelsenkirchen wissen die meisten Politiker aus eigener Erfahrung nur zu gut, wie unwohl längst vielen Bürgerinnen und Bürgern in der Stadt ist – wie fremd sie sich fühlen in ihrer eigenen Heimat. Und das völlig unabhängig davon, ob sie Merve heißen oder Maria."
Merz und das „Stadtbild“: „Ich fühle mich nicht angesprochen“ (GZ)
- Die Empörung ist groß – in den sozialen wie in den klassischen Medien. Friedrich Merz stigmatisiere mit seiner „Stadtbild“-Aussage Menschen mit Migrationshintergrund.
- „Stadtbild“-Aussage: Einige wollen Friedrich Merz missverstehen
- Ich jedenfalls fühlte mich trotz meiner türkischen Wurzeln nicht angesprochen
- Merz hat sich mit der schwammigen Aussage keinen Gefallen getan
- Angst im öffentlichen Raum? Für einige an der Tagesordnung
- Cem Özdemir: Es braucht ein Umdenken in der Migrationspolitik
So jedenfalls klingt weitestgehend die Berichterstattung zum Thema, so beurteilen inzwischen einige Linguisten und Politikwissenschaftler die Aussagen des Kanzlers. Und ganz sicher empfinden einige Menschen im Land das auch so – sehr viele andere aber eben auch nicht.
„Stadtbild“-Aussage: Einige wollen Friedrich Merz missverstehen








