Donnerstag, 19. August 2021

Corona Hotspot in Seesen und Lutter

Hotspot Seesen und Lutter! Was ist da los? Was treibt dort die Pandemie? Seit dem die Infektionen im LK Goslar (146.000 Einwohner) die Inzidenz von 10 überschritten hat, treiben Seesen (20.000 EW) und Lutter (4.000 EW) mit der Hälfte der aktiven Infektionen (32) die Inzidenz im LK. Sie beträgt aktuell in Seesen 141 und in Lutter 125. (Stadt Goslar 24).

Warum wird die Öffentlichkeit nicht darüber informiert? Welche Verhaltensregeln sollten Bewohner dort beachten? Warum recherchiert nicht wenigstens die GZ, statt täglich gebetsmühlenartig die Zahl der der Infizierten und Toten zu verkünden, die seit Beginn der Pandemie gezählt wurden?

Sonntag, 11. April 2021

Verantwortliche im Landkreis Goslar können aufatmen

 Verantwortliche im Landkreis Goslar können aufatmen

Die Verantwortlichen in den Verwaltungen des Landkreises Goslar können aufatmen. Der Kelch wird an ihnen vorübergehen. Sie brauchen sich nicht stärker zu engagieren. Ein „großer Verwaltungsaufwand“ (Abrahams) wird ihnen erspart bleiben. Die Inzidenzzahlen nähern sich nach Wochen der 100-ter Grenze. Damit ist die Gefahr gebannt, als mögliche Modellregionen einen „großen Verwaltungsaufwand“ zu betreiben, um eine Öffnungsstrategie für Handel und Gastronomie zu organisieren. Sie können sich weiter in ihren vor der Öffentlichkeit abgeschotteten Amtsstuben verschanzen und in Ruhe ein Ausrufen des Endes der Pandemie durch die Bundeskanzlerin abwarten. Die Bürgermeister und Amtsleiter sind ja auch nicht betroffen. Sie leben schließlich nicht von Kunden, sondern vom Staat.

PassGo - bringt eine App die Lösung?

 Gifhorn und Wolfsburg Vorreiter. Und Goslar?

PassGo - bringt eine App die Lösung?

Gifhorn und Wolfsburg gehen mit Corona-App PassGo an den Start, um eine digitale Möglichkeit der Kontaktnachverfolgung zu schaffen. Zudem soll die App dabei helfen, das gesellschaftliche Leben zurückzubringen.

PassGo ermöglicht es, ein negatives Schnelltestergebnis auf dem Smartphone in Schulen, Geschäften, Friseuren, Veranstaltungen, Restaurants pp. vorzuweisen und damit Zutritt zu erhalten. Wie´s funktioniert, sehen Sie hier: Erst testen, dann nachverfolgen und im Video unten.

So machen das andere Landkreise

 So machen das andere Landkreise

Positive Erfahrungen mit kostenlosen Schnelltests im Kreis Böblingen

Im Kreis Böblingen werden seit dem 8. Februar kostenlose Schnelltests für alle Bewohner des Kreises angeboten. In der ersten Woche nahmen 2.500 Menschen dieses Angebot an.

Neben den 2.500 kostenlosen Schnelltests für die Menschen, die im Kreis Böblingen gemeldet sind, wurden 600 Tests für Angehörige von Heilberufen aus anderen Kreisen durchgeführt. 23 der insgesamt 3.100 Tests fielen positiv aus.

Und alles geht digital!

Mittwoch, 10. März 2021

Goslar: Landrat wartet auf Auftrag

Dem Landrat von Goslar fehlt nach eigenen Aussagen ein klar definierter Auftrag. Deshalb bleibt er untätig und baut keine Teststruktur auf, weil angeblich keine staatliche Infrastruktur geplant sei. 

Aber immerhin will er oder einer seiner Leute Gespräche führen, wie entsprechende Initiativen unterstützt werden können.

So steht es heute in der GZ und man fragt sich, ob man im falschen Film ist. Keinen Auftrag? Vom wem? Ist das Amt nicht Auftrag genug? Auftrag für das Wohlergehen der Bevölkerung, das Funktionieren der Wirtschaft, das Florieren des Handels und des Tourismus alles Erdenkliche zu tun.Wie wär´s denn mal mit "Machen"? Etwas machen, was über das Aufhängen von Maskenschildern auf menschenleeren Straßen und Plätzen und das Zählen von Infizierten hinausgeht.

Ein Blick nach Tübingen, Rostock oder Böblingen würde genügen, um sich seiner Verantwortung zu vergewissern.

Boris Palmer (ohne Auftrag):  
Testpflicht für Besucher

„Wer im eigenen Landkreis nicht einkaufen darf, ist in Tübingen willkommen, aber aufgefordert, sich vorher kostenlos testen zu lassen. Die drei Teststationen befinden sich am Rathaus, am Nonnenhaus und in der Karlstraße vor Zinser (rote Punkte)“. 
 
Heute ist im Rundblick Niedersachsen zu lesen, dass nach einer Allensbach-Umfrage inzwischen 63 Prozent der Niedersachsen
immer stärker an der Leistungsfähigkeit ihrer öffentlichen Verwaltung zweifeln und dass sie der Meinung sind, dass ihnen die Leistungen der Ämter nur noch eingeschränkt zur Verfügung stehen. Bei solchen Aussagen wie oben kein Wunder.
 
Und mit Blick auf den Handel sind von der Landesregierung in derselben Ausgabe der GZ auf der Niedersachsenseite auch nur Durchhaltephrasen zu hören. „Ich weiß, dass einige Kommunen enttäuscht sind", so die neue Sozialministerin Behrens und unser dauerlächelnder Landesvater meint: „Wir dürfen leider kein Risiko eingehen". 

Ich verstehe nicht, warum der Handel nicht dort auf die Barrikaden geht, wo die Inzidenzen niedrig sind, zumal in anderen Bundesländern nach regionalen Inzidenzen entschieden wird.

Aber immerhin kündigte Behrens an: Niedersachsen werde Tests flächendeckend ermöglichen. Wann, sagte sie nicht.

Und:  Die richtige Reaktion auf die Lage sei es jetzt, sich darüber Gedanken zu machen. wie man den Infektionsschutz verbessern könne. Die richtige Reaktion sei es "jetzt"? Wo lebt die denn, nach einem Jahr Pandemie?

Aber vielleicht ist das ja als Auftrag zu verstehen, sich jetzt Gedanken zu machen, wenn auch nicht klar definiert, welche…