Freitag, 3. März 2017

Alle Jahre wieder: Armutsdebatte

Auch in der GZ. Andere:
Wohlfahrtsorganisationen,  die gut von „Armut“ leben. sind "Marktschreier der Armut", titelt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und: "Der Sozialstaat funktioniert viel besser, als die sozialen Marktschreier glauben machen wollen." Aus Sicht der "FAZ" werde der nur geringfügige Anstieg der Armutsrisikoquote zu einer "skandalösen Zunahme" hochgejazzt. Ursache für die leichte Verschlechterung sei die Flüchtlingskrise, "für die übrige Bevölkerung hat sich die Gefahr, in Armut zu rutschen, nicht erhöht", fasst die Zeitung zusammen....

Sonntag, 6. November 2016

Integration überfordert Lehrer und Schüler

Schreibt die GZ am 05.11.2016. Wirklich? Das überrascht mich jetzt aber! Und weiter: „...schulpflichtige Kinder(etwa 90) kommen nicht zum Unterricht, was der Tatsache geschuldet sei, dass sie von der Schulpflicht überhaupt nichts wissen. Würden sie allerdings kommen, würden Lehrer und Räumlichkeiten fehlen. Das seien alles Probleme, die vorher nicht absehbar waren, so der Landkreis Goslar“.
Das war nicht absehbar? Wenn das die Kanzlerin wüsste. Nach der schafft ihr das! Also enttäuscht sie nicht und strengt euch an.

Donnerstag, 3. November 2016

Kinderehen sind Kindesmissbrauch

Am 03.11.2016 übernahm die GZ einen dpa-Artikel mit dem Tenor

Integrationsbeauftragte lehnt pauschales Verbot von Kinderehen ab 

Sollten Kinderehen in Deutschland generell verboten werden? Aydan Özoguz, die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, ist dagegen. Sie warnt vor den unbeabsichtigten Folgen für die Frauen. Özoguz stellt sich damit hinter Justizminister Heiko Maas (SPD).
Dabei gibt es zu der durchgeknallten Meinung Linksextremer in der SPD ausgewogene Alternativen. So berichtete die Hannoversche Allgemeine dazu:

Kinderehen sind Kindesmissbrauch

Die Politik streitet über den Umgang mit verheirateten Minderjährigen – das Thema ist komplizierter, als es scheint 
VON SASKIA KIRF VON ANDREAS NIESMANN (HAZ)
Berlin. Für Christina Schwarzer ist die Sache klar: „Kinder gehören in die Schule, nicht ins Ehebett“, diesen Satz hat die CDU-Bundestagsabgeordnete auf ein Plakat setzen lassen. Weiße Buchstaben, roter Hintergrund. Und wer würde dem widersprechen? Die Konsequenz aus Sicht der Parlamentarierin: Im Ausland geschlossene Kinderehen müssten annulliert, Ausnahmen abgeschafft werden. So weit, so einfach. Aber ist es das wirklich?
Mit der Flüchtlingskrise ist ein Problem nach Deutschland gekommen, das hierzulande lange keines war: Kinderehen. Etwa 1500 der eingereisten Flüchtlinge gaben an, verheiratet zu sein, obwohl sie minderjährig sind. Rund 360 von ihnen waren jünger als 14 Jahre. Seither treibt die Politik die Frage um, wie man damit umgehen soll.

Sonntag, 2. Oktober 2016

Rietschel - Über Dresden zur Lügenpresse

Andreas Rietschel hat in seiner Kolumne vom 01.10.2016 in der GZ seinen Blick auf Dresden gerichtet, wo in diesem Jahr die Einheitsfeiern stattfinden, nicht etwa, um die Deutsche Einheit zu würdigen, sondern weil dort „das böse Wort von der ´Lügenpresse´ wiedergeboren“ wurde.
Das Wort „Lügenpresse“ wird von den Medien wie eine Monstranz vor sich hergetragen und dient ihnen als Totschlagargument, um von eigenen Versäumnissen abzulenken. „Lügenpresse“ ist ein plakativer Begriff, der über die wörtliche Bedeutung weit hinausgeht. Und er hat die Medien offensichtlich ins Mark getroffen. Ohne die Hohlköpfe von „Pegida“ wäre es den Medien nie in den Sinn gekommen, eine Tagung des Deutschen Verlegerverbandes zu diesem Thema einzuberufen und Herr Rietschel wäre niemals auf die Idee gekommen zu fordern, dass sich die Medien der Kritik von Alexander Gauland stellen und über ihre Arbeit nachdenken sollten. Denn Gauland hätte Nachdenkliches gesagt, nämlich „dass die Medien heute zu belehrend sind, statt zu informieren und dass die Mehrheit der Medien der Merkel´schen Willkommenskultur kritiklos gefolgt sei, als Hundertausende an Flüchtlingen vielfach unkontrolliert ins ungeordnete Land kamen“. 
Auch hätte der ZEIT-Chefredakteur di Lorenzo nicht öffentlich gesagt, dass „eine von der Bundesregierung abweichende Meinung, manchmal schon kritische Fragen, unter den Generalverdacht gestellt würden, man habe etwas gegen Flüchtlinge oder betreibe das Geschäft der Populisten“.
Nein, Journalisten lügen sicherlich nicht im wörtlichen Sinne. Ihre Artikel sind häufig von ihren Anschauungen geprägt und sie vergessen hin und wieder, nur das zu verbreiten, was sie wissen und nicht das, was sie denken (Seymour M. Hersh). Sie haben eine „Schere im Kopf“ wie es schön heißt, die ohne Anweisung „von oben“ funktioniert. Der Vorwurf bezieht sich auch nicht auf das Lügen im wörtlichen Sinne. Es geht vielmehr um das Gewichten, Weglassen, das Ignorieren oder sogar das Manipulieren von Fakten, um einer Nachricht keine Bedeutung oder eine bestimmte Richtung zu geben. Beispiel gefällig?
Ein Bericht über einen Auftritt des deutschen Außenministers vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen wurde von der Social-Media-Abteilung des Außenministeriums so zusammengeschnitten und im öffentlich rechtlichen Fernsehen gesendet, dass er mit tosendem Beifall endete. Dazu BILD: Die letzten vier Worte sind kaum noch zu hören. Tosender Beifall übertönt die Worte des Außenministers. Der Applaus geht weiter bis das Video endet... BILD hörte in die Originalrede Steinmeiers hinein. Und siehe da: Kein Applaus, keine Unterbrechung... Erst mehr als 14 Minuten später gab es den einzigen Applaus für Steinmeier an diesem Tag. Der traditionelle Applaus nach der Beendigung einer Rede vor der Vollversammlung. 
Dazu gehören aber auch und insbesondere emotionsgeladene Kulleraugenkinder-Bilder, die mit tränengeschwängerter Stimme in der Flüchtlingskampagne oder aus Bürgerkriegsgebieten kommentiert werden, um der humanitären Haltung von Kanzlerin und Gutmenschen mehr Unterstützung zu verschaffen.
Auch sind z.B. Medien dazu übergegangen, bei Themen, bei denen die Leser erwartbar eine andere Meinung als die Journalisten vertreten, die Kommentarfunktionen abzuschalten und so die Leser der Möglichkeit zu berauben, sich zu äußern. Und dort oder dann, wenn sie doch geöffnet sind, lohnt sich häufig das Lesen insbesondere der Leserkommentare in den sogenannten Leitmedien, in denen eine große Anzahl der Leser der herrschenden Meinung widersprechen. Und die Leser z.B von FAZ, Süddeutsche, WELT, Focus kann man doch nicht als „Nazis“ abqualifizieren, die lauthals „Lügenpresse“ skandieren würden.
Insbesondere in den kritischen Leserkommentaren finden sich häufig wichtige Informationen und Links zu anderen Informationen, die sonst der „Mainstream-Zensur“ der Medien unterliegen und eine „Gegenöffentlichkeit“ zur herrschenden politisch korrekten veröffentlichten Meinung bilden.
Michael Konken, der ehemalige Vorsitzende des Deutsche Journalistenverbandes (DJV) sagte: „Das Wort Lügenpresse macht die Runde. Ein Grund dafür: Nachrichten werden zu häufig mit unseren Meinungen garniert. Der Medienkonsument wird beeinflusst und merkt es.“
Ja er hat Recht. Und für den Medienkonsumenten ist es heute ein Leichtes, mit Hilfe des Internets, und damit meine ich nicht die sozialen Netzwerke, Nachrichten zu hinterfragen. Und das ist das eigentliche Problem der Medien. Sie verfügen nicht mehr über das Meinungsmonopol. Sie sind von den Konsumenten plötzlich kontrollierbar.ilHilfe des InternetsH

Samstag, 17. September 2016

Kommunalwahl in Goslar

Die CDU hat in Goslar eine bittere Wahlniederlage erlitten und 10 % der Stimmen oder 5 Sitze im Stadtrat verloren. Aber so ist das nun mal. Die CDU ist im Fahrstuhl mit Oliver Junk nach oben gefahren und fährt jetzt, da dessen Stern sinkt, mit ihm wieder nach unten. 
Und was das Wahlergebnis der AfD insbesondere für den Kreistag anbelangt, sollten sich die Schlaumeier und sogenannten Wahlanalytiker mal deren Wahlergebnisse in Goslar genauer ansehen. 
Angeblich würde ja die AfD aus Protest von einer abgehängten unteren Schicht frustrierter Männern gewählt, die arm sind und meist aus bildungsfernen Schichten stammen, zu den Randgruppen der Gesellschaft gehören und die AfD aus wirtschaftlicher Not wählen. "Dumpfbacken" eben.
Was für ein Unsinn. Wenn das so wäre, müssten diese Menschen überwiegend in Ohlhof wohnen, denn dort gewann die AfD bei der Kreistagswahl in einem Stimmbezirk 14,7 % der Stimmen. Wahrscheinlicher ist, dass die neuesten Studien des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln zutreffen. Demnach sind die Wähler der AfD zwar überwiegend männlich, zählen aber zu Besserverdienern mit überdurchschnittlichem Bildungsniveau - laut FORSA sollen 55 % Abitur haben und 33,9 % zu den reichsten Fünftel der Bevölkerung gehören - wobei sich nur 10 % Sorgen um die eigene wirtschaftliche Situation machen, während 79 % der AfD-Anhänger laut SPIEGEL ihre wirtschaftlich Situation als gut bis sehr gut bezeichnen. Demnach ist die AfD wohl tatsächlich eher eine „Partei der Besserverdiener und Gebildeten“ wie die WELT am 30.04.2016 titelte.
Die „Dumpfbacken“ wählen, wenn sie denn überhaupt wählen, offensichtlich andere Parteien....