Mittwoch, 16. September 2026

Tourismusbranche in Sorge- Nach AfD-Wahlsieg: Im Harz gibt es erste Reisestornierungen (GZ)

Tourismusbranche in Sorge
Nach AfD-Wahlsieg: Im Harz gibt es erste Reisestornierungen (GZ)
Oliver Stade, 12.09.2026
"Nach dem AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt gibt es im Harz erste Reisestornierungen und kritische Kommentare. Die Tourismusbranche ist in Sorge"
schrieb Oliver Stade in der GZ am 12.09.2026, also ausgerechnet einen Tag vor der Kommunalwahl im Landkreis Goslar. Er hätte besser noch 2 Tage gewartet...
Und weiter:
"Der Wahltriumph der sachsen-anhaltinischen AfD liegt erst einige Tage zurück und schon gibt es erste Reaktionen in der Harzer Tourismusbranche. Von ersten Stornierungen und Ankündigungen, nicht mehr in den Harz reisen zu wollen, ist die Rede. Eine Rücktritts- oder Wutwelle angesichts einer extrem rechten Regierung, die sich in Sachsen-Anhalt bilden könnte, gibt es aber nicht". Abfragen des HTV bei Vermietern über das Ausmaß der Stornierungen und Unmutsbekundungen sollen gegen null tendiert haben.
"Jetzt lieber in den Westharz?"
fragt Oliver Stade provokativ. Tatsächlich soll es Überlegungen gegeben haben, den "Westharz" stärker in den Vordergrund zu stellen.
Warum wohl der Artikel vor der Wahl im  Westharz? Und nun? Sind die Sorgen verflogen? Nach unzähligen Analysen der Kommunalwahlergebnisse im Westharz kein Wort mehr davon. Im Landkreis Goslar hat es über Nacht immerhin 34.899 "Naziwähler" gegeben, davon 12.728 allein in der Stadt Goslar. Aber das scheint die Tourismusbranche weniger zu sorgen, als die Wahlen im Nachbarland. Warum auch. Ich weiß nicht, was meine Nachbarn gewählt haben. Jedenfalls sind sie noch die selben wie vor der Wahl, und es ist mir bisher keiner als "Nazi" aufgefallen. So werden es auch Touristen sehen, die in den Harz kommen. Und wenn sie nicht kommen, hat das andere Gründe.

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