Am
29.09.2018 schloss die GZ ihre Serie über Organspende mit einem Pro und Kontra
zur vom Gesundheitsminister vorgeschlagenen doppelten Widerspruchslösung.
Jörg
Kleine, Chefredakteur der GZ, begrüßte zwar den Vorschlag von Jens Spahn,
lehnte aber dessen Vorschlag trotzdem ab. Er ist der Auffassung, dass es zwar
gut sei, wenn sich Menschen entscheiden, anderen mit Organspenden das Leben zu
retten und man könne nur hoffen, dass sich in Zukunft wieder mehr Menschen in
Deutschland für eine Organspende entscheiden. Sprach aber jedem
Einzelnen das Recht zu, sich aus menschlichen, moralischen oder christlichen
Werten persönlich gegen Organspenden zu entscheiden.
Natürlich
kann das Jeder. Aber…. Spendenbereitschaft ist keine Einbahnstraße! Wer Organspenden
ablehnt, muss meiner Meinung nach auch klar und deutlich sagen, dass er auch
für sich selbst Organspenden ablehnt, sollte er sie irgendwann mal benötigen.
Ich trage seit Jahren oben angeführten Organspendeausweis bei mir, allerdings mit Einschränkung!
Ich trage seit Jahren oben angeführten Organspendeausweis bei mir, allerdings mit Einschränkung!
Bereits
am 01.06.2013 postete ich auf Facebook:
„Am 01.06.
ist der Tag der Organspende. Es ist eine Schande, dass immer noch jeden Tag
drei Menschen sterben müssen, weil für sie ein passendes Organ fehlt.
Ich trage seit Jahren einen Organspendeausweis bei mir, allerdings mit dem Zusatz, dass ich nur
bereit bin, demjenigen ein Organ zu spenden, der zu seinen gesunden Zeiten
ebenfalls seine Bereitschaft erklärt hat, gegebenenfalls anderen ein Organ zu
spenden. Für mich ist Solidarität keine Einbahnstraße !
Würde dieses Beispiel entsprechend propagiert und Schule
machen, kann man sicher sein, dass die Spendenbereitschaft sprunghaft ansteigen
würde“.
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